Der Gerlinger Rathaussturm

Der Rathaussturm findet mit der KG Contacter und befreundeten Gesellschaften statt. Jedes Jahr stürmen wir das Rathaus und der Bürgermeister überlegt sich immer wieder eine neue Strategie wie er sich gegen die ganze Narrenschar verteidigen kann. Jedes Jahr versucht er, sein Rathaus nicht räumen zu müssen, doch insgeheim weiß er, dass wir einfach zu gut sind! Die Narren haben es bisher immer geschafft seine Verteidigung zu durchbrechen, sei es die Jugendfeuerwehr, Gemeinderatsmitglieder oder gar Kinder, die sich der Bürgermeister zur Hilfe holt. Natürlich stehen dabei Spaß und Sicherheit immer an erster Stelle!

Unterstützt von diversen Faschingsvereinen wird der Bürgermeister, sobald er in den Händen der Narren ist, vor das „Narrengericht“ gestellt. Hier werden dem Schultes die Vergehen seiner letztjährigen Amtszeit von den Närrischen Anklägerinnen zur Last gelegt, gegen die er sich zur Wehr setzen kann. Fallen seine Verteidigungen nicht zufriedenstellend aus (eigentlich nie), wird ein Schuldspruch durch das Narrengericht verlesen und er wird zu Strafen verurteilt, die er sofort und ohne Widerspruch auszuführen hat.

Die Narren bekommen anschließend den Schlüssel für das Rathaus vom Bürgermeister überreicht und dadurch, nach dem Stellen des Narrenbaumes, ist auch die letzte Insignie der Macht in närrischer Hand.
Nachdem das Gericht die Verhandlung geschlossen hat zeigen die Jugendgarden der beiden Vereine ihre einstudierten Tänze. Während dessen die Narrenschar bei Kaffee und Kuchen einen gemütlichen Nachmittag, den erfolgreichen Sturm genießend, im Foyer der Stadthalle ausklingen lässt.