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Masken Ausstellung des FFC Gerlingen e. V.

Maskengruppe präsentiert sich im Schaufenster

Die Maskengruppe präsentiert auch im Jahr 2022 wieder ihre Masken des FFC Gerlingen in Schaufenstern der Stadt Gerlingen.

Gerlinger Maskengruppe präsentiert sich im Schaufenster vom Gerlinger Backhäusle

Danke liebes Backhäusle und Danke Metzgerei Mack

An dieser Stelle möchten wir uns beim Gerlinger Backhäusle sowie der Metzgerei Mack für die freundliche Nutzung des Schaufensters bedanken. Dort sind nämlich wieder unsere Gerlinger Larven bis Aschermittwoch ausgestellt. Der Wolf, der Wolfjäger, Meter-Michl sowie Kropfschella.

Kurzinfo Hästräger

Die traditionelle Holzmaske der Hästräger wird auch als Larve bezeichnet. Manche Larven sind freundlich, andere gruselig. Doch egal wie die Larve aussieht, Hästräger sollten immer gut darauf aufpassen. Denn die Holzmaske ist in der Regel handgeschnitzt und sehr teuer.

 

Historie Gerlinger Wolf

Im Jahr 1996, genau 150 Jahre nach der ersten schriftlichen Erwähnung einer Wolfsjagd, die in Gerlingen stattfand und im Gerlinger Stadtarchiv dokumentiert ist, gründete der Frohe Faschingsclub Gerlingen zur Erinnerung an dieses große Ereignis die Masken-gruppe „Gerlinger Wolf“.  Zum Wolf gehört natürlich auch der „Wolfjäger“, der ebenfalls auf die Wolfsjagd in den Jahren 1846 bis 1848 in Gerlingen zurückgeht.

 

Bedeutung Kropfschella

Aus der Beschreibung des Oberamtes Leonberg von 1852 hieß es, dass die Gerlinger sich aus Brunnen versorgen mussten. Dieses Wasser war extrem jodarm. Deshalb hatten viele Einwohner eine Überfunktion der Schilddrüse, was zu Ausbildung von überdurchschnittlich vielen Kröpfen in der Bevölkerung führte. So entstand für die Gerlinger der Über- oder O´name „Kropfschella“. Dies hat sich der Frohe Faschingsclub zur Aufgabe gemacht, die „Kropfschella“ am Leben und in Erinnerung zu halten.

 

Historie Meter-Michl

Als letztes kam 2010 die Symbolfigur der „Meter-Michl“ hinzu. Der Gerlinger Bürger Michael Schöck, der von 1870 bis 1920 in Gerlingen lebte, wurde von seinen Mitbürgern ´Meter Michl´ genannt. Zurückzuführen war das auf die Einführung des Metermaßes in Württemberg. Er war deshalb der Meinung, dass man nur noch in Metern messen muss. Infolgedessen verlangte er in den Gaststätten einen Meter Bier.